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So schaffen Händler ein gemütliches Zuhause bei ihren Kunden – nicht nur in der Weihnachtszeit

gemütliches zuhause

So schaffen Händler ein gemütliches Zuhause bei ihren Kunden – nicht nur in der Weihnachtszeit

Gemütlichkeit fühlt sich nicht nur gut an, es ist auch weit mehr als nur ein Trend: Der „Coziness-Lifestyle„, wie er schon seit einiger Zeit durch die sozialen Netzwerke kursiert, macht die heimischen vier Wände etwas gemütlicher. Das ist besonders in der kalten Jahreszeit und der (Vor-)Weihnachtszeit willkommen.

Für Händler avanciert Gemütlichkeit zum Umsatztreiber

Die meisten Händler sind aktuell noch mit der Auswertung des Black Friday und der Cyber Week beschäftigt, da kündigt sich mit dem Weihnachtsgeschäft schon die traditionell umsatzstärkste Phase des Jahres an. Auch schon beim Black Friday zeigte sich nach ersten Auswertungen ein geteiltes Bild: Stationäre Händler waren eher wenig, Online-Händler dafür sehr zufrieden. Besonders profitierten große Versandhändler und Konzerne – dort kaufen US-Verbraucher und Deutsche am liebsten.

Händler sollten jetzt schon ihre Weihnachts- und Neujahressortimente beisammen haben. Aus Verbrauchersicht diktiert da Gemütlichkeit die Kaufentscheidung: Während sich im Winter mehr des Alltags in die heimischen vier Wände verlagert, soll es da besonders gemütlich sein, vor allem wenn es draußen ungemütlicher denn je ist. Händler, die auf solche Coziness-Trends reagieren, können ihrem Weihnachtsgeschäft möglicherweise einen zusätzlichen Boost geben.

Was macht ein Zuhause überhaupt erst gemütlich?

Warmes Licht und viel indirekte Beleuchtung, Kerzen und Lichterketten: Sie schaffen eine heimelige Atmosphäre und sind zudem ganzjährig nutzbar. Außerdem braucht es natürlich viele kuschelige Decken und Kissen, auch schöne Raumdüfte oder Diffusor könnten eine Option sein, um dem Zuhause eine individuelle Handschrift zu verleihen. Dekoriert wird zudem immer, ganz besonders aber in den Wintermonaten: In den meisten Haushalten dürfte spätestens zum 2. Advent auch viel Weihnachtsdeko das Wohnzimmer einhüllen.

Im Deko Großhandel finden Händler das, was die Kunden die kommenden Wochen idealerweise eher mehr statt weniger nachfragen werden. Einzelne Schmuckstücke können das Sortiment abrunden, vielleicht wird in der Weihnachtszeit sogar deutlich mehr auf Deko gesetzt. Besonders beliebt sind mittlerweile zudem kombinierbare Sets: So können sich Verbraucher zuhause stimmig Lese- oder Sofaecken einrichten.

Frühzeitig Inspiration liefern

Inspiration für ihre Inneneinrichtung erhalten Verbraucher nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern idealerweise auch direkt beim Händler. Die können beispielsweise Moodboards anlegen oder mit Lookbooks aufzeigen, wie sich einzelne große und kleine Dinge geschickt miteinander kombinieren lassen. Im Winter dominieren solche Moodboards vor allem kräftige und kuschelige Texturen, gepaart mit viel warmem Licht und in der Weihnachtszeit dann auch mit Silber-, Grün-, Gold- und Rottönen.

Spätestens im Frühling sind es dann frische Farben, womöglich noch florale Muster oder ganz viel Grün, die für eine stimmige Atmosphäre sorgen. Speziell Deko-Artikel eignen sich zudem auch als Geschenk: Weshalb es durchaus keine schlechte Idee sein muss, solche Deko-Sachen etwas länger im Sortiment zu lassen. Zumal Deko-Artikel ganzjährig nachgefragt werden: Während sich die schon eingangs erwähnten Black-Friday-Angebote meist eher auf größere Anschaffungen fokussieren.

Aktuell dürften viele Deutsche Zeit haben, um über neue Deko und Inneneinrichtungselemente nachzudenken: Seit der letzten Woche kursiert in Deutschland nämlich die erste erhebliche Grippewelle, demnach liegen aktuell mehr als 7 Millionen Deutsche mit Erkältungssymptomen flach. Da ist Gemütlichkeit zuhause gleich noch wichtiger.

Boris Diedrich

Boris ist ein engagierter Autor unserer Fachredaktion, der sich darauf spezialisiert hat, komplexe Themen in einfache Worte zu fassen. Sein Ziel ist es, seine Leser mit qualitativ hochwertigem und informativen Content zu versorgen. Seine Artikel sind leicht verständlich und können von Fachleuten und Laien gleichermaßen verstanden werden. Er ist ein Meister darin, seine Leser zu unterhalten und zu informieren.